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Wardenburg - Am 06.Juni war der Wardenburger TV Ausrichter der Landesmeisterschaft im Faustball der Jugend 18. Sowohl bei den Mädchen als auch den Jungen holte der Ahlhorner SV den Titel.
TV Jahn Schneverdingen und der Wardenburger TV bei den Mädchen und TSV Essel und ebenfalls Wardenburg bei den Jungen begleiten die ASV-teams zu den Norddeutschen Meisterschaft im August.
Bei den Jungen hatten sich Ahlhorn und Wardenburg als Gruppensieger ins Halbfinale gespielt. Dort unterlag Wardenburg etwas überraschend dem TSV Essel mit 1:2 (11:6, 7:11, 8:11). Besonders im Spielaufbau hatten die Wardenburger Probleme. WTV-Trainer Torsten Büsselmann hatte mit seiner Mannschaft, die in der Halle bereits Dritter bei der Deutschen Meisterschaft war, auf die Landesmeisterschaft spekuliert. Am Ende war Büsselmann aber froh, dass seine Spieler die Halbfinalniederlage schnell verdauten und im Spiel um Platz drei souverän mit 2:0 gegen SV Armstorf siegten (11:7, 12:10).
Knapp ging es im Endspiel zwischen dem Ahlhorner SV und dem TSV Essel zu. Erst nach drei Sätzen sicherte sich der ASV mit einem 2:1-Erfolg (11:6, 6:11, 11:6) die Landesmeisterschaft. Besonders Hauptangreifer Lennart Schimmler wusste beim ASV zu überzeugen.
Im Spiel um Platz fünf unterlag der SV Moslesfehn mit 0:2 (9:11, 9:11) gegen den TSV Bardowick.
Ein souveräner Durchmarsch gelang der U18-Mädchenmannschaft des Ahlhorner SV: Ohne Satzverlust sicherte sie sich die Landesmeisterschaft. Nachdem der ASV seine Vorrundengruppe gewonnen hatte, traf er im Halbfinale auf den Zweiten der anderen Gruppe, den Wardenburger TV. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel zweier gleichwertiger Teams, das die Ahlhornerinnen schließlich mit 2:0 (13:11, 12:10) für sich entschieden. Im Endspiel der U-18-Mädchen gab sich der Ahlhorner SV keine Blöße und schlug Jahn Schneverdingen sehr zur Freude von Trainerin Edda Meiners mit 2:0 (12:10, 11:9).
Im Spiel um Platz bezwang der Wardenburger TV den TV Brettorf, der im Halbfinale gegen Jahn Schneverdingen mit 0:2 (4:11, 5:11) ausgeschieden war. Der WTV sicherte sich mit einem 2:0 (11:6, 14:12) gegen den TVB die Teilnahme an der Norddeutschen Meisterschaft. Silvia Büsselmann lobte ihre Mannschaft: „Es war zu sehen, dass das Team schon seit sechs Jahren zusammenspielt und gut harmoniert.“