U16-Meister kommen aus Niedersachsen

Die Titel bei der Jugend U16 sicherten sich bei den Jungs der Ahlhorner SV und bei den Mädels der TK Hannover. Im Finale der mU16 sicherte sich der Nachwuchs des Ahlhorner SV den Titel mit einem 2:0 (11:9 und 12:10) gegen den TV Vaihingen/Enz. Auch bei der wU16 ging das Endspiel relativ klar aus: Die Hannoveranerinnen bezwangen den VfL Kellinghusen mit 2:0 (11:8, 11:6).

TKH-Faustballerinnen sind Deutscher Meister U16

Riesenjubel und andauernde Gesänge von Großenaspe bis Hannover haben das Trainerduo Tim Krause und Susanne Schulz gerne ertragen. Ausgelassen feierten die jungen Damen des TK Hannover nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels im Faustball.

Von Beginn an war das Team top eingestellt und voll motiviert. So erreichte der TKH ohne Satzverlust das Viertelfinale, schaltete dort  mit einer defensiv starken Katrin Garcia-Rautenschlein, den Landesrivalen vom Ahlhorner SV mit 2:0 aus und siegte auch im Halbfinale souverän mit 11:7 und 11:6 gegen den TSV Breitenberg. Im Finale gegen den VFL Kellinghusen zeigten sich die Klubberinnen von ihrer allerbesten Seite. Swantje Kohrs und Charlotte Salzmann entschärften die Angriffsschläge von Nationalangreiferin Jaqueline Böhmker. Durch das präzise Aufbauspiel von Maike Schulz wurde TKH-Angreiferin Wencke Doil immer wieder bestens in Szene gesetzt, um mit ihren Schmetterschlägen die Schleswig-Holsteinerinnen vor unlösbare Aufgaben zu stellen.

Mit einem Hammerschlag in die Diagonale war es dann auch Wencke Doil, die den Matchball zum 11:8 und 11:6 Sieg gegen den Titelverteidiger aus Kellinghusen verwandelte. Der Jubel bei Wencke Doil, Friederike Holstein, Swantje Kohrs, Katrin Garcia-Rautenschlein, Charlotte Salzmann, Maike und Karen Schulz war grenzenlos und ganz oben auf dem Siegerpodest mit der Goldmedaille hatten einige Spielerinnen richtige Gänsehaut, als zu Ehren der deutschen Meisterinnen die Nationalhymne gespielt wurde. Susanne Schulz war restlos begeistert von ihrem Team: “Das ist eine großartige Mannschaft, die sich für den aufwendigen Trainingseinsatz in den vergangenen Wochen nun auch belohnt hat. Ich bin stolz auf die Mädchen, möchte mich aber auch bei unseren Fans für die lautstarke Unterstüzung bedanken” sagte die glückliche Trainerin.

 

Ahlhorner im Endspiel nervenstark

Großenaspe Goldener Abschluss der Feldsaison: Praktisch auf den letzten Drücker hat auch der Ahlhorner SV noch einen DM-Titel gewonnen. Am Sonntagnachmittag wurde die männliche Jugend U 16 in Großenaspe Deutscher Meister. Für den ASV ist es in der langen Vereinsgeschichte der 79. DM-Titel.

Groß war da die Freude, als die Jungs mit ihrem Trainergespann Dennis Overberg/Rico Lüdtke wieder in Ahlhorn eintrafen. Am Vereinsheim wurden sie von Eltern und Vereinsmitgliedern jubelnd empfangen. „Als amtierender Vizemeister waren wir natürlich schon mit hohen Erwartungen ins Turnier gegangen. Dass es dann tatsächlich zum Titel reichen würde, ist einfach phänomenal“, berichtete Trainer Dennis Overberg.

Vor den Feierlichkeiten hatten die Ahlhorner allerdings auch einen langen und schwierigen Weg zu bestreiten. Die Vorrunde schloss der ASV mit Siegen gegen den VfL Pinneberg (11:4, 11:6), Hammer SC (11:5, 11:4), TV Waibstadt (12:10, 11:3) und TSV Gärtringen (11:2, 11:5) sowie einer Niederlage gegen den TB Oppau (10:12, 11:6, 9:11) als Gruppenzweiter ab. In der Hauptrunde folgten zwei Erfolge gegen den Leichlinger TV (11:8, 14:12) und MTV Hammah (11:9, 11:6), ehe es im Halbfinale zur gelungenen Revanche gegen Oppau kam (11:6, 11:6). „Da war unseren Jungs schon der absolute Wille anzumerken, das Turnier zu gewinnen“, sagte Overberg.

Daran änderte sich auch im Endspiel nichts, wenngleich der TV Vaihingen/Enz großen Widerstand leistete. Am Ende sollten auch die besseren Nerven der Ahlhorner über Gold entschieden. Nach einem 11:9-Erfolg im ersten Satz sah sich der ASV in Abschnitt zwei beim 9:10 einem Satzball gegenüber. Diesen wehrte Zweitangreifer Lucas Overberg ab. Danach führte ein Angriff von Arne Grotelüschen zum 11:10 und somit ersten Matchball. Eine Fehlangabe der Süddeutschen ließ Ahlhorn dann jubeln. „Ich weiß nicht, ob wir das Spiel gewonnen hätten, wenn es in den dritten Satz gegangen wäre“, gab Grotelüschen zu.

Der zweite Landkreisvertreter bei den Jungen, der SV Moslesfehn, schaffte es nicht ganz in die Medaillenränge. Nach drei Siegen und zwei Niederlagen in der Vorrunde qualifizierte sich der SVM mit einem 2:0-Erfolg gegen den TV Waibstadt (11:8, 11:6) für das Viertelfinale. Dort endete gegen den TSV Calw der Traum von einer Podestplatzierung (6:11, 8:11). Am Ende reichte es zu Rang sechs.

Bei den Mädchen sorgte der Wardenburger TV als Fünftplatzierter für das beste Ergebnis aus Landkreissicht. Als Gruppensieger waren die Wardenburgerinnen direkt für das Viertelfinale qualifiziert, wo sie dem späteren Silbermedaillengewinner VfL Kellinghusen mit 1:2 unterlagen (11:6, 8:11, 9:11). In den Platzierungsspielen hielten sich die WTV-Mädchen sowohl gegen den TV Segnitz (11:6, 12:10) als auch TV Unterhaugstett (11:6, 11:7) schadlos.

Auch die Mädels vom Ahlhorner SV waren in der Hauptrunde am Sonntag im Rennen. Durch eine „unnötige Vorrundenniederlage“ gegen Unterhaugstett, so ASV-Trainerin Edda Meiners, verpasste es der ASV jedoch, das schwierige Viertelfinale gegen den späteren Deutschen Meister TK Hannover zu vermeiden (9:11, 10:12). Anschließend verloren die Ahlhornerinnen in den Platzierungsspielen gegen Unterhaugstett (9:11, 9:11) sowie Segnitz (11:13, 9:11), so dass „nur“ Rang acht heraussprang.